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Gerätetechnische Voraussetzungen

Die Selbstkalibrierung eines Fixpunkt-Thermoelements findet günstigerweise in dem Umfeld statt, in dem es auch sonst zum Einsatz kommt - zum Beispiel in einem Kalibrierofen.
Um ein möglichst deutliches Kalibriersignal zu erhalten, muss die jeweilige Phasenumwandlungstemperatur sehr langsam durchfahren werden. Bei einer Heizrate von 0.5K/min beträgt die Plateaudauer typisch 5 Minuten. Handelsübliche Temperaturregler gestatten die Vorgabe solcher Temperaturrampen. Eine andere Möglichkeit, ein reproduzierbares Kalibriersignal zu erzeugen, besteht in der wohl dosierten Veränderung des Reglersollwertes - beginnend kurz unterhalb der Phasenumwandlungstemperatur. Die Anforderungen an die Messtechnik richten sich nach der angestrebten Genauigkeit. Für Präzisionsthermoelemente sollte ein hochauflösendes Digitalvoltmeter (0.1µV) mit PC-Schnittstelle zur Aufzeichnung des Signalverlaufs zur Verfügung stehen. Die Auswertung geschieht mit einem speziellen Signalanalyseprogramm entweder graphisch-interaktiv oder automatisch.